Eine Ära geht zu Ende

Do 15. September 2022

In unserer Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen wurde die letzte Klasse der „alten“ Pflegeausbildung verabschiedet. 28 Absolventen der Pflegeschulen Garmisch-Partenkirchen feiern ihr bestandenes Pflege-Examen.

Sie müssen sicher keine Angst haben, einen Job zu finden, die Absolventinnen und Absolventen der dreijährigen Pflegeausbildung. Sie sind Schüler*innen der letzten Klasse der Pflegeschulen, die noch nach dem alten Ausbildungskonzept ihre Prüfungen ablegte. 2023 wird dann der erste generalistische Jahrgang seine Zeugnisse erhalten, bei dem es keine Unterscheidung nach Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege mehr gibt.

Vor dem Berufsstart feierten die 20 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler*innen sowie acht Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschülerinnen im Rahmen eines gebührenden Festaktes nun ihren erfolgreichen Abschluss. Als Träger der Pflegeschulen, bedankten sich die Repräsentanten des Klinikum Garmisch-Partenkirchen und des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie bei den Absolventinnen und Absolventen insbesondere für ihr Durchhaltevermögen, ihre große Einsatzbereitschaft und ihre hohe Flexibilität in den letzten drei Jahren.

Eine dreijährige Pflegeausbildung mit mehr als 18 Monaten pandemiebedingten Einschränkungen, damit hatte wohl niemand zu Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 gerechnet. Homeschooling, plötzlich veränderte Praxis-Einsatzpläne und ein Höchstmaß an Flexibilität, waren die ganz besonderen Herausforderungen der ersten beiden Schuljahre, die von der Corona-Pandemie geprägt waren. Trotz dieser Unwägbarkeiten gelang es den Lehrkräften und Praxisanleitern, alle Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf ihre Praxiseinsätze vorzubereiten und sie so bestens für den bevorstehenden Berufsalltag zu wappnen.

Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie, betonte in seiner Rede an die jungen Pflegekräfte: „Kaum ein Beruf bietet so viele Einsatz-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie der einer Pflegefachfrau oder eines Pflegefachmanns. Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie wissbegierig und bleiben Sie vor allem gerade in diesen Krisen- und Pandemiezeiten standhaft. Denn unsere Gesellschaft und die uns anvertrauten Menschen brauchen sowohl
Ihre professionelle pflegerische Kompetenz als auch Ihre persönliche Zuwendung und das Gefühl menschlicher Nähe.“


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