Evangelische Altenpflegeschule Rotenburg/Fulda und Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld arbeiten zusammen

Di 18. Dezember 2018

Die Altenpflegeschulen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf in Rotenburg an der Fulda und der Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld werden künftig in der Pflegeausbildung zusammenarbeiten.

Berlin/Rotenburg an der Fulda/Bad Hersfeld. „Wir freuen uns sehr, dass die Kooperation der Altenpflegeschulen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf in Rotenburg an der Fulda und der Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld diese zustande kommt, denn gemeinsam sind wir stark. Unser Ziel ist es, künftig gemeinsam auszubilden und die bisherige Ausbildung in der Altenpflege sowie ab 2020 nach dem neuen Pflegeberufe-Gesetz zukunftsfähig aufzustellen“, erklärt die Vorstandsoberin des Evangelischen Diakonievereins, Constanze Schlecht. Wirtschaftlich und gesellschaftsrechtlich bleiben beide Partner selbständig. Inhaltlich und in der Praxis aber arbeiten die Evangelische Altenpflegeschule Rotenburg an der Fulda und die Ludwig Fresenius Schulen in Bad Hersfeld künftig als ein Gemeinschaftsbetrieb, das heißt, als eine Schule zusammen.

Der Hintergrund für diesen zukunftsweisenden Schritt: Durch das Pflegeberufe-Gesetz wird es ab 2020 einen neuen Pflegeberuf geben, die Pflegefachfrau beziehungsweise den Pflegefachmann. „In diesem neuen Beruf wird generalistisch ausgebildet. Es wird dann also nicht mehr zwischen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege unterschieden. Zudem ist das Gesetz beziehungsweise die Finanzierung der Ausbildung so angelegt, dass größere Schulen erforderlich sind“, erklärt Oberin Schlecht.
Außerdem ist es sehr sinnvoll, Lehrerinnen und Lehrer aus allen bisherigen Pflegeberufen im Team einer Schule zu haben, um die neue Ausbildung, für die 2019 ein Curriculum entwickelt werden muss, gut aufstellen zu können. „Unsere beiden künftig vereinten Teams können genau das leisten“, freut sich die Vorstandsoberin.

Die Vorstandsoberin des Evangelischen Diakonievereins sieht aber noch eine zusätzliche Stärke durch die Zusammenarbeit: „Durch die unterschiedliche Prägung als diakonischer Anbieter einerseits und privatrechtlich geführtes Unternehmen andererseits können wir durch die Zusammenarbeit die jeweiligen Stärken zusammenbringen, bündeln und für die Auszubildenden fruchtbar machen. Das sind beispielsweise die klare, christliche Werteorientierung und die hohe Qualität der Ausbildung. Außerdem bieten wir eine große Nähe zum Ausbildungsplatz und die Möglichkeit, auch innerhalb der Diakonischen Gemeinschaft Berlin-Zehlendorf ausgebildet zu werden. Die Schulgröße bietet einerseits die Möglichkeit der individuellen Betreuung der Auszubildenden und andererseits, aufgrund des großen Bildungsnetzwerkes beider Schulbetreiber, praxisnahe Lehrinhalte auf dem aktuellen Forschungsstand.


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