Worte des Vorstands zur Corona Krise

Mo 23. März 2020

Unsere Welt steckt in einer Krise. In dieser besonderen Situation sind wir aufgerufen, achtsam, solidarisch und unterstützend miteinander umzugehen. Die Einschränkung sozialer Kontakte fordert uns heraus, kreative Wege zu finden, um dieses umzusetzen.

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Leser*innen,

während wir diese Zeilen schreiben, ist unser Leben von vielen Veränderungen betroffen, die wir uns bisher nicht vorstellen konnten und deren weitere Entwicklung wir heute noch nicht absehen können. Unsere Welt steckt in einer Krise. In dieser besonderen Situation sind wir aufgerufen, achtsam, solidarisch und unterstützend miteinander umzugehen. Die Einschränkung sozialer Kontakte fordert uns heraus, kreative Wege zu finden, um dieses umzusetzen.

„Abstand ist nicht Distanz“, so hat es unser Berliner Bischof in seiner Predigt formuliert. Wie gut, dass wir inzwischen so viele Möglichkeiten der Kontaktaufnahme per Telefon, E-Mail, Skype oder über Soziale Medien haben. Niemand darf sich jetzt isoliert fühlen! Das ist ein anspruchsvoller Balanceakt, den wir gemeinsam meistern wollen. Es ist wichtig, miteinander in Kontakt zu sein und voneinander zu wissen, mit Abstand, aber ohne Distanz!

Besonders herausgefordert sind jetzt Sie alle, die Sie in der Pflege, in der Sozialen Arbeit und in der Betreuung von kranken und alten Menschen tätig sind. Wir haben große Hochachtung vor dem, was Sie in dieser Situation leisten, und sagen Ihnen ein großes DANKE für Ihre Arbeit in Krankenhäusern, Pflegeheimen, in unseren Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften, den Jugendkriseneinrichtungen, den Hospizen und in der ambulanten Pflege! Danke, dass Sie da sind, sich für die Ihnen anvertrauten Menschen einsetzen und dass Sie dabei nicht vergessen, auf sich selbst zu achten, sich vor Ansteckung schützen und so mithelfen, die medizinische und pflegerische Versorgung aufrecht zu erhalten!

Einfügen möchten wir noch einen Hinweis in eigener Sache: Unseren Gemeinschaftstag sowie unseren Festakt zum Jubiläum werden wir auf den 6. / 7.10.2020 verlegen. Lassen Sie uns daran denken und darauf vertrauen „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1, 7).

So werden wir diese Krise gemeinsam meistern.

Ihre Constanze Schlecht, Vorstandsoberin und Ihr Jan Dreher, Kaufmännischer Vorstand


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