Fr 31. Januar 2014
Zur Eröffnung des ersten Deutschen Pflegetages kündigte Gesundheitsminister Gröhe bessere Bedingungen für die Pflege an. Er werde sich für verbesserte Rahmenbedingungen mit ganzer Kraft einsetzen. Dabei wies er unter anderem auf den Koalitionsvertag hin, in welchem eine Reihe von Maßnahmen festgeschrieben sind. So auch das neue Pflegeberufegesetz und das Ziel einer generalistischen Pflegeausbildung. Mit Blick auf die Ausbildung betonte Gröhe, dass eine Ausbildung kostenfrei sein muss. Um den Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken, sollen bis zum Jahr 2015 die Ausbildungszahlen in der Altenpflege um 30 Prozent erhöht werden. Eine aktive Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pflegerat wird angestrebt.
Auch der Evangelische Diakonieverein ist der Überzeugung, dass es an der Zeit ist, eine generalistische Pflegeausbildung auf den Weg zu bringen, die gewährleist, dass ein Wechsel zwischen den Gesundheitsberufen barrierefrei möglich ist. Einige Modellprojekte in dieser Richtung wurden bereits praktisch umgesetzt und laufen erfolgreich. So auch seit September 2010 am Klinikum Fürth, eines der insgesamt 15 Ausbildungsstätten des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V.
„Der Pflegeberuf ist ein anspruchsvoller und vor allem anerkennenswerter Beruf, noch dazu mit einer hohen gesellschaftlichen Bedeutung. Gute und menschenwürdige Pflege bedeutet nicht „Satt, sauber, trocken“. Sie bedeutet ganzheitliches und professionelles Handeln, Menschenwürde, Zuwendung, Aufmerksamkeit und Begleitung. Wir hoffen sehr, dass den Worten des Ministers kurzfristig spürbare Taten folgen.“, so Jan Dreher, kaufmännischer Vorstand im Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V.
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