Di 18. Dezember 2012
Berlin. Ständige Erreichbarkeit, Termindruck, zu hohe Anforderungen, dauerhafter Stress: Immer mehr Menschen sind vom Burnout betroffen. Gerade wer sich besonders engagiert, wer für seine Sache „brennt“, Verantwortung spürt und seine Sache gut machen möchte, ist gefährdet. Besonders häufig sind das Mitarbeiter in sozialen Berufen. Nicht umsonst heißt es „Nur jemand, der einmal entbrannt war, kann auch ausbrennen“ Das Seminar „Zeitkrankheit Burnout“ des Diakonischen Bildungszentrums des Evangelischen Diakonievereins unter Leitung des Psychiaters und Psychotherapeuten Dr. Martin Grabe will zeigen, aus welchen Gründen Menschen in einen Burnout hineingeraten, wie die Störung verläuft, wie man Frühsymptome erkennt, was Betroffene in verschiedenen Burnout-Situationen tun können und wie am besten vorgebeugt werden kann. Grabe ist Chefarzt der Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik Hohe Mark in Oberursel und 1. Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS). Das Spannende am Thema Burnout ist, dass es nicht um irgendeine Störung geht. Es stehen vielmehr Fragen unserer Gesundheits- und Lebensorganisation zur Diskussion, die jeden Menschen angehen. Das Tagesseminar findet am 15. Februar von 10 bis 17 Uhr im Diakonischen Bildungszentrum Van-Delden-Haus, Busseallee 23/25, 14163 Berlin statt (45 Euro, ohne Mahlzeit). Mehr Informationen unter: www.ev-diakonieverein.de/bildungszentrum, Anmeldungen über Tel. 030/ 809970-469 oder E-Mail schreiben.
Das Diakonische Bildungszentrum ist eine Einrichtung des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V., der sich seit seiner Gründung im Jahr 1894 in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Pflege- und Sozialberufen engagiert. Mit rund 2.000 Diakonieschwestern und Krankenpflegern ist er Träger der größten evangelischen Schwesternschaft in Deutschland. Die Fort- und Weiterbildungsangebote des Diakonischen Bildungszentrums umfassen Seminare mit pflegefachlichen und persönlichkeitsbildenden Inhalten sowie berufsbegleitende Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen. Die Angebote richten sich in erster Linie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen und interessierte Laien, aber ebenso an Menschen, die Freude an diakonisch und kulturell bildenden Themen haben.
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