Wie wir leben

Wir sind eine “evangelische Gemeinschaft von Frauen, die Leben und Beruf als Diakonie im Auftrag Jesu Christi” verstehen. Wir verbinden in unserem Pflegealltag fachliche und soziale Kompetenz mit christlicher Nächstenliebe. Für uns steht der Mensch, in seiner besonderen Würde, die Gott im gegeben hat, im Mittelpunkt.

Bildunterschrift Viele Menschen haben sicherlich ein sehr altmodisches Bild von dem Leben von Diakonieschwestern und der Gemeinschaft in einer Schwesternschaft. Auf Ihrem „Bild“ sehen Sie Schwestern in langen Kleidern mit Haube auf dem Kopf und einer großen, gebundenen Schleife um den Hals. Ein antiquiertes Schwarz-Weiß-Foto eben. So etwas können Sie bei uns auch finden, wenn Sie sich unsere Geschichte ansehen.

In der Gegenwart sieht es anders aus. Zwischen dem Leben als Diakonieschwester früher und heute gibt es sehr viele Unterschiede. Das ist aber nicht nur bei Diakonieschwestern so. Das Leben hat sich ja für alle Menschen, egal ob in der Familie, in der Ehe, im Beruf, grundlegend geändert. Ein Grund für diese Veränderungen war und ist die Frauenbewegung. Und dazu hat der Gründer des Diakonievereins und seiner Schwesternschaft einen kleinen Teil beigetragen.

Wir leben allein, zu zweit, in einer WG oder in Familie, wir leben in der Stadt oder ein bisschen weiter draußen, wir erhalten eine Vergütung, fast alle von uns haben eine eigene Wohnung, wohnen also ganz normal zur Miete. Wir unterscheiden uns von anderen Menschen äußerlich vielleicht durch unsere Brosche, die wir mit Stolz als Zeichen der Zugehörigkeit zur Schwesternschaft tragen, oder durch unsere Tracht, die wir bei feierlichen Anlässen nutzen, z.B. am Schwesterntag, wenn mehr als 100 Schwestern in ihrer Tracht in die Kirche einziehen. Ein schönes Bild!

Was uns vielleicht auch unterscheidet: Die Schwestern des Evangelischen Diakonievereins engagieren sich seit mehr als einem Jahrhundert in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. Vielleicht gehört ein bisschen Berufung oder Bestimmung dazu. Auf jeden Fall der Wunsch, Menschen helfen zu wollen, für andere da zu sein, sich für andere einzusetzen und zu engagieren, der Wunsch, diakonisch tätig zu sein.

In unseren Schwesterngemeinschaften legen wir zudem Wert auf gemeinsame Gottesdienste, Andachten, wir laden ein zu Begegnung, Austausch und Gesprächen. Jede Schwester bringt sich dabei nach ihren Gaben und individuellen Möglichkeiten ein.

Ort für unsere Begegnungen, für die großen Schwesterntage, für Tagungen der schwesternschaftlichen Gremien, für fachliche und diakonische Fort- und Weiterbildungen und für Einkehrtage ist das Heimathaus in Berlin-Zehlendorf. Hier wachsen die vielfältigen Beziehungen zwischen den Schwestern aus den verschiedensten Arbeitsbereichen.


Kontakt

Sie interessieren sich für unsere Schwesternschaft? Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

Cornelia Falk
Telefon: (030) 80 99 70-27
E-Mail schreiben

Lisa Swillims
Tel. (030) 80 99 70-24
E-Mail schreiben


Und Männer?


Unser Flyer

Mehr Infos über unsere Schwesternschaft finden Sie hier:

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Schwesterntag


Der Schwesterntag, zu dem alle Schwestern und Pfleger im Evangelischen Diakonieverein eingeladen sind, findet mindestens einmal jährlich in Berlin statt. Er ist gleichzeitig Beschlussgremium der Schwesternschaft, ein Forum des Informationsaustausches und fröhliches Begegnungsfest.

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Heimathaus


Das Heimathaus ist die Zentrale des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. und befindet sich – wie aus dem Namen hervorgeht – in Berlin-Zehlendorf. Hier ist nicht nur die Verwaltung des Diakonievereins, sondern es ist vor allem auch Begegnungsstätte für die Schwesternschaft. Auf dem Gelände hat außer dem Heimathaus das Diakonische Bildungszentrum seinen Sitz. Auch laden dort unsere Gästezimmer und Tagungsräume zum Besuch ein. Verschiedene Wohnhäuser für aktive und pensionierte Schwestern vervollständigen das Ganze.

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